Archiv der Kategorie: Spanien

Die ETA „stellt definitiv bewaffnete Aktionen ein“

Auf der internationalen Friedenskonferenz war dieser Schritt von der baskischen Untergrundorganisation gefordert worden

Autor: Ralf Streck

Auf der „Internationalen Friedenskonferenz“ war am Wochenende von der baskischen Untergrundorganisation ETA die „definitive Einstellung der bewaffneten Aktivitäten“ als einseitiger Schritt ohne Vorbedingungen gefordert worden. Dieser Forderung kam die ETA nun erwartungsgemäß nach. In einem Video, das von der baskischen Tageszeitung Gara und Berria veröffentlicht wurde.

Quelle: Telepolis – Weiterlesen…

GEAB N°58 ist angekommen! Umfassende weltweite Krise – Erstes Halbjahr 2012: Dezimierung der Banken in den westlichen Staaten

– Pressemitteilung des GEAB vom 17. Oktober 2011 –

Wie LEAP/E2020 es für das zweite Halbjahr 2011 vorhergesehen hat, versinkt die Welt tiefer und tiefer in der Krise. Die Welt- und öffentliche Ordnung zerfällt im gleichzeitigen Ansturm der Währungs-, Finanz-, Wirtschafts-, Sozial und Politikkrisen. 2010 und auch noch zu Jahresanfang 2011 dominierte die Legende von einem Aufschwung und dem Ende der Krise in Wirtschaft, Politik, Medien und der öffentlichen Meinung. Daran glaubt so gut wie niemand mehr. Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen treffen heute ihre Entscheidungen in dem Bewusstsein vom prekären Zustand dieser Welt. Dies erzeugt ein latentes Gefühl der Panik, das sich in den kommenden Jahre noch verstärken wird. Angesichts der allgemeinen Lage ist dies auch sehr verständlich: Soziale Spannungen wachsen, Unruhen brechen aus, die Politik ist ohnmächtig, Regierungen stehen vor dem Zusammenbrechen, die Weltwirtschaft versinkt in der Rezession, die Kapitalausstattung der Banken lässt für viele von ihnen einen Bankrott befürchten, die Staaten liefern sich Währungskriege, tausende Milliarden US-Dollar an Scheinvermögen haben sich in den letzten drei Monaten in Luft aufgelöst, die Arbeitslosigkeit steigt…
Weiterlesen: GEAB N°58

Spanien: Moody’s reduziert Kreditwürdigkeit von „AA2“ auf „A1“, Ausblick negativ

http://www.godmode-trader.de/nachricht/,a2669149.html

Die Ratingagentur Moody`s hat die Kreditwürdigkeit Spaniens um zwei Stufen auf „A1“ gesenkt. Das teilte die Agentur am Abend in London mit. Nach Angaben der Experten sei der Ausblick negativ. Indessen prüft Moody`s auch die Kreditwürdigkeit von Frankreich. Entscheidend für die Beibehaltung des stabilen Ausblicks für die Kreditwürdigkeit seien wirtschaftliche und fiskalische Reformmaßnahmen, schreibt Moody`s in einem am Montagabend veröffentlichten jährlichen Kreditbericht. Derzeit bewerten auch die Ratingagenturen Standard & Poor`s und Fitch das Land mit der Bestnote „AAA“. Sollte die Agentur am Ende zu dem Ergebnis kommen, dass Frankreich seinen stabilen Ausblick nicht halten könne, so wäre es das zweite große Land nach den USA, dessen Kreditwürdigkeit herabgestuft würde. Allerdings sei die Überprüfung lediglich eine routinemäßige Maßnahme, betonte Moody`s. Noch Anfang Oktober hatte die Agentur dem Land trotz massiver Probleme der französisch-belgischen Großbank Dexia einen stabilen Ausblick bestätigt.

 

Empörung groß in Spanien

Ralf Streck 16.10.2011

Im Herkunftsland der „Indignados“ sind mehrere Millionen auf die Straße gegangen

Die Empörung gewinnt in Spanien immer neue Indignados hinzu, auch wenn die Bewegung in vielen anderen Ländern noch in den Kinderschuhen steckt („Wir sind 99 Prozent“). Doch Spanien zeigt, wie stark die Empörung ausweiten kann und auch in Israel konnte beobachtet werden, welche Dynamik eine solche Bewegung entwickeln kann. Die spanischen Marschierer haben mit ihrem Marsch auf Brüssel schon Europa mit ihrem „Virus“ infiziert.

Weiterlesen: heise.de- Telepolis

S&P senkt Spaniens Kreditwürdigkeit

Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit von Spanien herabgestuft. Grund seien die „ungewissen Wachstumsaussichten“. Damit dürfte es für Spanien künftig noch schwerer werden, an Geld zu kommen.

http://www.handelsblatt.com/finanzen/boerse-maerkte/anleihen/sundp-senkt-spaniens-kreditwuerdigkeit-/4752592.html


„Fassen wir also zusammen:

  • Italien abgestuft
  • Spanien abgestuft
  • Slowenien abgestuft
  • Ankündigung, dass Belgien abgestuft wird
  • Zehn spanische Banken abgestuft
  • Drei italienische Banken abgestuft
  • Zwölf britische Banken abgestuft
  • Neun portugiesische Banken abgestuft
  • Zwei französische Banken abgestuft

Das alles in nur VIER Wochen! Eine Katastrophe, aber nur der Anfang.“
(Kopp-Verlag)

Der (Wohn-)Immobilienkauf auf den Balearen/Mallorca sinkt innerhalb von 12 Monaten um 43%.

Der Umsatz durch Immobilienverkäufe in Spanien ist damit im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 35,3% auf 34.726,9 Mio. € gefallen. Dabei sanken die Verkäufe an neuen Immobilien um 35% auf 118.501, Gebraucht-Immobilien fielen um knapp 30% auf 99.088. Weiterlesen

Wohnungskauf geht im ersten Quartal 2009 um 34,2% zurück.

In Spanien ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Januar – März 2008 ein Rückgang der Hausverkäufe um 34,2% zu verzeichnen. Diario de Mallorca schreibt zu diesem Fakt noch: „Allerdings sind sich die Experten nicht einig, ob dies auf saisonale Begebenheiten oder auf die Rezession auf der Halbinsel zurückzuführen ist“.