Der (Wohn-)Immobilienkauf auf den Balearen/Mallorca sinkt innerhalb von 12 Monaten um 43%.

Der Umsatz durch Immobilienverkäufe in Spanien ist damit im Vergleich zum ersten Halbjahr 2008 um 35,3% auf 34.726,9 Mio. € gefallen. Dabei sanken die Verkäufe an neuen Immobilien um 35% auf 118.501, Gebraucht-Immobilien fielen um knapp 30% auf 99.088.

Mit 43% sind die Balearen damit die Region mit dem grössten Rückgang von Immobilienkäufen in Spanien. Im ersten Halbjahr 2008 wurden spanienweit 316.096 Immobilien verkauft, im gleichen Zeitraum 2009 nur noch 217.589 Wohnungen – Ein Rückgang von 31,16%.

Im Vergleich der beiden ersten Trimester 2009 hat sich von April bis Juni der Abwärtstrend um ca.7% abgeschwächt. Trotzdem bleibt ein Rückgang im Vergleich zum 2ten Trimester 2008 um 28%.

Die Zahl der Immobilienkäufe durch ausländische Residenten allerdings ist von April bis Juni um 13% auf 5700 gestiegen.

Am meisten betroffen von den Rückgängen beim Immobilienkauf im ersten Halbjahr 2008 sind País Vasco (7.205 Verkäufe, -50,4%), Castilla-La Mancha (11.462 Verkäufe, -42,6%), Balearen (4.154 Verkäufe, -41,2%) y Asturias (5.100 Verkäufe, -38,8%).
Dann folgen die Canaren (8.927 Verkäufe, -36,1%), Comunidad Valenciana (28.858 Verkäufe, -34,3%), Andalucía (43.580 Verkäufe, -32,6%), Galicia (11.027 Verkäufe, -32,6%), Castilla y León (12.508 Verkäufe, -31,4%), Madrid (23.591 Verkäufe, -27,2%), Cantabria (4.092 Verkäufe, -27%), Extremadura (6.149 Verkäufe, -25,6%), Cataluña (26.104 Verkäufe, -24,9%), Aragón (6.953 Verkäufe, -23,9%).

Die Regionen mit dem geringsten Rückgang sind La Rioja (2.706 Verkäufe, -7,2%), Navarra (3.160 Verkäufe, -11,6%) und Murcia (11.453 ventas, -21,8%).